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  • Heute lag ein Paket vor der Türe, die Kurbelwelle ist endlich da...

    Erstmal war ich recht erfreut, statt dem Hauptlager hat ein Pleuellager gefressen - gut, ein Pleuel ist damit tot (nicht mehr lieferbar) aber der mittlere Hubzapfen ist ein eigenes Teil und nicht Teil der Kurbelwange = lässt sich um ca.30€ nachfertigen.
    So ein Pleuel würde sich sicher irgendwo auftreiben lassen und die anderen 2 sahen zumindest nicht total grottig aus, vl. sogar noch Maßhaltig.
    Die anderen Hubzapfen (Teil der Kurbelwangen) sind ebenfalls noch in gutem Zustand und ziemlich sicher Maßhaltig.

    Was meine Mundwinkel dann nach unten schnellen ließ sind die Lagersitze von den Hauptlagern.
    Hab ich noch nie erlebt, dass sich Kugellager in die Welle eingraben...
    Jetzt weiß ich aber auch warum ein Motorenbauer bei einer NS400R Kurbelwelle schon vorausschauend 2 Preise angibt, 1x mit "Lagersitze aufschweißen" und einmal ohne 8o
    Damit ist wohl auch geklärt, dass das ein üblicher Schaden sein dürfte.

    Ich glaube nicht, dass es sich lohnt diese Welle wieder herzurichten... Aber hey, es wär eine Herausforderung.
    Kumpel hat ein WIG Schweißgerät herumstehen, in meiner ehemaligen Schule steht eine Rundschleifmaschine, ein Pleuel, neue Lager, neue Dichtungen und das Ding ist wieder wie neu :ugly:
    Allerdings kommt vorher "make RD500 great again", dann fang ich erst mit solchen Spielereien an.
    Bilder
    • Foto0410.jpg

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  • So
    Ich selbst besitze zwar keine aber habe ZWEI! vor ein paar Wochen auf der Veterama entdeckt. Hatte leider keine zeit mit dem Besitzer zu reden geschweige denn danach zu fragen ob sie überhaupt zum Verkauf stehen. Er hatte irgendwas mit 10 jahre nicht gelaufen geredet, weiß aber nicht 100% ob das auf eine der 400er bezogen war. Jedenfalls ging die eine nach kurzem drücken des Anlassers an und lief sehr gut. Hab noch nie zuvor n 3-Zylinder V-Motor gehöhrt :love:
    Hier jedenfalls die Bilder die ich beim vorbeilaufen machen konnte. Und ja das sind zwei stück auf einem Haufen. =O



  • Und ich bin grade richtig scharf drauf meine endlich auf die Straße zu bekommen...
    Hab im März mit der Einzeltypisierung angefangen.

    Motorrad bei der Prüfstelle vorgeführt, alle total begeistert, überhaupt keine Anzeichen von Problemen.
    Dann wars kurz vor dem Abschluss, da hat der Prüfer in den Papieren die Werte für die Nahfeldmessung (45° zum Auspuff, ca. 1m weg bei erhöhter Drehzahl) gesucht.
    In den deutschen Papieren gabs aber nur Standgeräusch mit 95dB und Fahrgeräusch mit ca. 81dB.
    In Österreich braucht man aber einen Wert bei ca. halber Nenndrehzahl (so um die 6000u/min - also raus ans Moped und bei moderaten 4500u/min gemessen.
    103dB :thumbsup:

    War natürlich nicht gerade förderlich fürs Zulassungsverfahren.

    Bin dann 2 Wege gegangen
    1) Suche nach Österr. Papieren
    2) Endtöpfe abbauen, schauen wie man die neu stopfen kann (ist bekannt, dass die lauter werden)

    2) Ist nicht sehr Erfolgversprechend weil Honda die Endtöpfe ziemlich massiv zugeschwißt hat.
    Die aufzubekommen ist ein Horror und sie werden dadurch optisch sicher nicht besser, außerdem hat sie auch in den Birnen Lochbleche als Vordämpfer die wirkungslos sein dürften.

    1) Hat dagegen nach 2 Wochen Früchte getragen... Das Ding war doch tatsächlich mit exakt 103dB in Österreich zugelassen :evil:
    Also wieder zur Zulassungsstelle mit Kopien von 2 original Ö. Typenscheinen und dann hab ich die 103dB bewilligt bekommen!

    Weitere 2 Wochen später kamen dann die neuen Papiere per Post an, Blick reingeworfen... da standen doch tatsächlich 95dB eingetragen *facepalm*
    Hat wohl die bearbeitende Person Sch... gebaut und den falschen Wert erwischt.
    Also wieder Zeit finden um die Papiere im Detail durchzugehen (waren auch noch andere Werte falsch...), alles wieder zur Zulassungsstelle reklamieren und wieder warten :thumbdown:

    Letzte Woche kamen dann die korrigierten Papiere, jetzt stimmt alles.

    Zuguterletzt musste ich noch zum Finanzamt weil bei uns importierte Farzeuge automatisch bis zur Bezahlung der NoVA (dämliche Steuer die es sonst nirgendst gibt) gesperrt sind.
    Glücklicherweise gibts vom EuGH ein Urteil wonach der Steuersatz hergenommen werden muss der zum Zeitpunkt der Anmeldung im anderen EU Land gültig war um den Gebrauchtmarkt über Landesgrenzen hinweg nicht zu verzerren.
    Glücklicherweise ist alles vor 1992 NoVA frei, dennoch muss man zum Finanzamt freischalten lassen.


    Seit letztem Donnerstag ist sie jetzt Zulassungsfähig.
    Fehlt als letzter Schritt noch die Zulassung, wobei ich da noch etwas zögere wegen einem möglichen Umzug in einen anderen Bezirk was quasi eine Neuzulassung bedeutet (= 200€ in Österreich)
    *facepalm*